Chronik

Seit dem ersten Auftritt in der Rupertsbucher Pfarrkirche aus Anlass des Weihnachtsmarktes im Jahr 2000 haben sich die „d’Gopperer4“ mit durchschlagendem Erfolg bewährt …..

Offizielle Geburtsstunde der Gruppierung war am 27.10.2000 in der Mitgliederversammlung des Stammtisches „d’Gopperer“ im Gasthaus Breitenhuber Workerszell. In der Gopperer-Chronik heißt es zum 7. Weihnachtsmarkt/Adventsingen: gop11„Die Gopperer-Buam fieberten ihren großen Auftritt schon Wochen vorher entgegen. Der große Höhepunkt dieses Abends war der Auftritt des, für das Singen eigens ins Leben gerufene Gopperer Viergesang. Unwiderstehlich sangen sich Bernhard Gruber, Konrad Wagner, Nobby Pfahler und Seppa Breitenhuber in die Herzen der Besucher. Viele waren danach der Ansicht, dass es schade wäre, wenn dieses Quartett nicht weiter singen würde. Naja, schaugn ma mal .“

Erste kabarettistische Versuche der 4 Künstler fanden am 26.02.2001 beim Faschingsball im Schützenhaus Workerszell statt. Als „The 4 Harmonists“ imitierten Sie die Comedian Harmonists mit Liedern wie „Ich wollt‘ ich wär ein Huhn“ oder „Wochenend und Sonnenschein“ mit ganz eigener Choreographie. Dem folgten im Laufe des Jahres 2001 das Einstudieren bayrische MunGopperer-4---Comedian-Harmonistsdartlieder, wie z.B. Hint’n bei der Stodltür und natürlich verschiedene Weihnachtlieder für das mittlerweile schon traditionelle Adventssingen. In der Gopperer-Chronik heißt es: „.. unser Dank gilt natürlich Koni, Seppa, Bernhard, Nobby, dass sie sich wieder Zeit genommen haben, um einige anspruchsvolle Lieder zu erlernen. Zu befürchten ist natürlich nach diesem Auftritt, dass sie im nächsten Jahr keine Zeit mehr haben, da Anfragen aus der ganzen Welt mittlerweile bei ihnen eintreffen…“ Es folgten viele Einladungen zu verschiedenen Jubiläen. Sie sorgten auch bei der Weihnachtsfeier der DJK Workerszell für den musikalischen Rahmen.

Im Jahr 2003 fand das 1. Bockbierfest im Gasthaus Breitenhuber in Workerszell statt. Mit dabei waren natürlich auch der „Gopperer Viergesang“.

Im Eichstätter Kurier heißt es: „…Spannung herrschte dann vor dem Auftritt des Gopperer Viergesanges. Als es dann endlich so weit war, gab es kein Halten mehr. Pointe folgte auf Pointe, nur unterbrochen vom vierstimmigen Gesang der Gruppe. Lang anhaltender Applaus folgte als Belohnung …“ Auch im Jahr 2004 rief die FFW Workerszell und der Stammtisch „d’Gopperer“ zum Bockbierfest auf. Fehlen durften da natürlich auch nicht die „4 Gopperer“. Diese berichteten über das Dorfgeschehen und was sich im vergangenen Jahr alles in Workerszell und Drumherum zugetragen hatte. Im Eichstätter Kurier heißt es: „… Gopperer Präsident Konrad WagnerBockbierfest_kp1etm0s stellte seine drei Mitstreiter vor, indem er die umliegenden Ortsnamen immer wieder in seine Geschichten mit einbaute, was zu Lachsalven im Saale führte. Ein besonderer Höhepunkt war ein Tratschlied, dass die „4 Gopperer“ in Frauengewändern und mit Kopftuch vortrugen….“ Es folgten Auftritte zu verschiedenen Bockbierfesten u. a. im Trachtenheim in Eichstätt oder in Dollnstein Der Bekanntsheitsgrad wuchs und wächst immer mehr. Es folgten Engagements in Solnhofen, Göhren usw. Die „4 Gopperer“ nennen sich mittlerweile „d’Gopperer4“ und entwickeln sich zu lokalen Berühmtheiten. Sie sehen sich in der Tradition des legendären Roider-Jackl (oder auch als Erben der schlagfertigen Hochzeitlader). „Wir mögen die schönen, gscherten, bayerischen Sachen“ – und all das natürlich im original Eichstätter Dialekt. Inzwischen weiß der halbe Berg, dass die vier Musikanten mehr sind als zünftige Stimmungskanonen, sondern tGopperer-4---Mozartatsächlich einen eigene Stil haben. Mit Vorliebe singen sie vierstimmig a cappella, ihre Instrumente spielen sie grundsätzlich unverstärkt und wenn sie ein Stückl ausgegraben haben, wird musikalisch so lange daran gefeilt, dass das Original kaum noch erkennbar ist. Aber bei jedem Auftritt setzen die Sänger vom Berg auch ganz bewusst auf Bekanntes: Dann singen sie Mozarts „Kleine Nachtmusik“ – „damit wir zeigen, dass wir nicht nur Schmarrn machen“ oder geben den „Jägerchor“ aus Webers Oper „Der Freischütz“. Richtig besinnlich allerdings wird es bei den „d’Gopperer4“ bloß einmal im Jahr: Beim Adventssingen in der Rupertsbucher Kirche. Bei aller Gaudi – dieser Termin ist heilig.